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  • Was haben die Griechen mit Schlecker zu tun?

    Da die Griechen an allem Schuld haben, warum nicht auch bei der Insolvenz von Schlecker?

    Um 75 Millionen hat die Transfergesellschaft für Schlecker gebettelt, aber die Regierung stellt sich quer. No money.

    Aber kaum ist die 130 Milliarden schwere Hilfe für das Finanzsystem durch, wird schon an der nächsten gearbeitet.

    Nun, wie wir wissen ist an der Finanzkrise im EU Land und weit darüber hinaus Griechenland und die Schmarotzer schuld. So in etwa wird uns seit einigen Jahren die Situation über die Qualitätsmedien verkauft.

    Die Griechen haben Gelder ausgegeben, welches sie nicht hatten. Sie sind korrupt und faul, sagte einst die Merkel. Jetzt müssen die fleißigen Deutschen dafür büßen und hauptsächlich zahlen.

    An wen zahlen sie eigentlich? Und ist das denn die Realität?

    Ich werde nicht auf das Detail eingehen, da dies mehrere Bände füllen würde und eh Niemand lesen würde. Was ist denn geschehen?

    Genau genommen haben die führenden Wirtschaftsmächte an deren Spitze die BRD in voller Gier einen Finanzkrieg gestartet und nun wird die Endphase ausgespielt.

    Was ist damit gemeint?

    Die kapitalistische Marktwirtschaft braucht Wachstum, um in diesem Zinssystem brauchbare Rendite erwirtschaften zu können. Das wiederum bedeutet, dass man immer mehr Konsumenten braucht, die mehr und mehr kaufen. Für die BRD bedeutet das, das die Konsumenten innerhalb der BRD fix ist und nicht beliebig nach oben gesteigert werden kann. Daher braucht man neue Konsumenten, die insbesondere Produkte kaufen, welche die deutschen nicht wirklich brauchen. Zum Beispiel hochmoderne Waffen. Im Beispiel Waffen kommt noch hinzu, dass diese hohe Margen abwerfen und diese Waren in den Abnehmer Ländern nicht hergestellt wird. Ferner kommt noch hinzu, das in der BRD die Lohnkosten durch billigen aber wirksamen Unterdrückungsmaßnahmen die Lohnkosten erheblich gesenkt werden.

    Hartz IV → Leiharbeit → Zeitarbeit → Werkvertrag = Niedriglohn = Sklaverei

    In dieses Modell passt auch der suggerierte Arbeitskräftemangel in den 60er und 70er und der heutige Fachkräftemangel.

    Neben Waffen sind natürlich auch Pharmaerzeugnisse ein Wundermittel für Wirtschaftswachstum.

    Waffen für selbst erschaffene Feinde, Impfstoffe für Laborkrankheiten usw.

    So kreiert man unnütze billige Waren mit höchsten Margen.

    Die Konsumenten muss man sich nicht wirklich suchen. Diese stehen meist schon Schlange.

    Zum Beispiel die Griechen oder richtiger, die Regierung in Griechenland.

    Im Vertreterjargon läuft das wie folgt:

    Bedarf erkennen → Bedarf wecken → Bedarf decken

    In der Versicherungsbranche werden so unbrauchbare Lebensversicherungen und Geldvernichtungsmaschinen, wie Bausparverträge, die nur dem Vertreter und der Versicherungsgesellschaft dienen, verkauft. Und genau so verkauft man alles Andere unbrauchbare Zeug.

    Wenn der Kunde kein Geld hat, so macht man ihm noch ein unschlagbaren Finanzplan, also teure Kredite. Bei Griechenland war das nicht anders. Auch sie hatten nicht wirklich Geld. Aber das ist kein Problem. Erst einmal die Bonität erhöhen, also mit falschen Statistiken noch falschere Prognosen machen und schon ist man ein gern gesehener Kunde. In Zusammenarbeit mit den Hauseigenen Banken, Deutsche Bank, und der EZB hat man Kredite vermittelt, welche irgendwann zurückgezahlt werden müssen.

    Und wenn Griechenland nicht zahlen kann, dann tun es eben die Anderen.

    Dazu werden Griechenland neue Kredite vermittelt, welche die Steuern zahlende Bevölkerung stemmen muss. So bekommen die Banken ihr Geld inkl. Zinsen.

    Im privaten Bereich hatte es in der Vergangenheit die CitiBank ebenso gemacht.

    Sie vergab Kredite an Personen, welche eigentlich nicht in der Lage waren diesen Kredit jemals zurückzubezahlen. Und wenn es mal nicht weiterging hat man neue Kredite mit Lebensversicherungen und Bausparverträgen gekoppelt und so doppelt und dreifach verdient, bis der finanzielle Tod des Kunden eingetreten ist.

    Zurück zum Thema Griechenland.

    Also werden die Schulden Griechenlands mit neuen Schulden getilgt. Diese neuen Schulden werden über Steuergelder finanziert, welche vom schlafenden Schaf Michel stammen. Es ist der selbe Michel, der für einen Hungerlohn arbeitet, damit die Marge der Großunternehmer möglichst hoch ausfällt. Einen Ausfall der Kredite haben die Großunternehmer nicht zu befürchten.

    Der Gesetzgeber, auch Lobbyist genannt, wird schon dafür sorgen.

    Wenn all dies nicht reicht kommen Einsparungen, Kürzungen, Steuererhöhung, neue Steuerarten, noch niedrigere Löhne, Streikverbote (siehe Flughafen Frankfurt) usw.

    Die Qualitätsmedien würden dies so nie schreiben.

    Cui bono?

    Damit das stimmt, was uns die Medien in den letzten Jahren erzählt hat, müsste jeder erwachsene Grieche über die letzten zehn Jahre jährlich den deutschen Ehrensold erhalten haben.

    Ihr könnt natürlich weiterhin den grundgesetzwidrigen Politikern, welche illegaler Weise über Listen zur Wahl stehen, glauben. Ihr könnt den nicht gewählten Bürokraten der EU glauben und dienen oder ihr wacht endlich auf.

    Hebe deinen Kopf. Öffne deinen Geist und Augen. Recherchiere und schau dich vorurteilslos um.

    Ich bin mir sicher, dass die wenigsten daran ein Interesse haben.

    Die Spiele bei Facebook sind doch viel unterhaltsamer.

    Schlaf mein Michel Schlaf!

     

     


  • An die Internationale Öffentliche Meinung – Die Wahrheit über Griechenland

    von Mikis Theodorakis via isl-aktuell
    In einem offenen Brief an die internationale öffentliche Meinung bezichtigt Mikis Theodorakis Politiker und Banken der Verschwörung gegen das griechische Volk.

    Der heute (fast) 87-jährige griechische Komponist, Schriftsteller und Politiker Mikis Theodorakis spricht in einem offenen Brief an die internationale öffentliche Meinung von einer Verschwörung griechischer und ausländischer Akteure gegen das griechische Volk und der drohenden Gefahr, dass Griechenland durch Arbeitslosigkeit, Hunger und Verelendung in den kommenden Jahren endgültig ausgelöscht wird.

    Das nachstehend ungekürzt in deutscher Übersetzung wiedergegebene Schreiben wurde am Dienstag (14. Februar 2012) publiziert, jedoch von Mikis Theodorakis bereits am Sonntag (12. Februar 2012) aufgesetzt, bevor er zusammen mit dem als Widerstandkämpfer gegen die deutsche Besatzung bekannt gewordenen heute 89-jährigen Politiker und Schriftsteller Manolis Glezos anlässlich des im Eilverfahren debattierten Gesetzentwurfs zur Ratifizierung des neuen Kreditabkommens und der damit einhergehenden drakonischen Sparmaßnahmen das Parlamentsgebäude aufsuchen wollte, wobei jedoch beide dem ungezügelten Einsatz von Chemikalien durch die Polizei zum Opfer fielen.

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  • Polizei protestiert in Athen gegen Sparmassnahmen

    Endlich merken die Griechen aus allen Bereichen, sie sitzen im selben Boot. Am Dienstag protestierten hunderte Polizisten und Feuerwehr- leute gegen die neuen noch schärferen Austeritätsmassnahmen vor dem Parlament in Athen. Die Polizisten müssen auch Lohnkürzungen bis zu 50 Prozent hinnehmen. In ihren Uniformen hielten sie Transparente hoch auf denen stand: „Wir werden uns nicht beugen“ und sie riefen dazu: „Nehmt euer Sparpaket und haut ab!