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  • Die Superblase wird demnächst platzen

    Mittwoch, 13. April 2016 , von Freeman um 12:05

    Wer die Wirtschaft der Vereinigten Staaten in den letzten Jahrzehnten beobachtet hat, dem muss der Zyklus des Auf- und Abschwungs aufgefallen sein. Auf Englisch nennt man dieses Auf und Ab „boom and bust“. Interessant ist, dieser Zyklus dauert 8 Jahre, wird durch die Zinspolitik der Fed gesteuert und ist mit dem Wahljahr verbunden. Der „boom“ begann 1995 durch einer Vielzahl von Neugründungen von Startup-Unternehmen in der IT-Branche. Jeder der mit dem Begriff „Internet“ was tun wollte wurde von Investoren mit Geld zugeschüttet, in der Hoffnung, riesige Gewinnen zu machen. Es kam zu einer regelrechten Hysterie und die Aktienkurse stiegen rapide an. Viele sprangen auf den Zug, sogar Leute die noch nie in Aktien investiert hatten. Ab Mitte 1999 vervielfachte sich innerhalb weniger Monate die Börsenbewertung zahlreicher Unternehmen. Dann kam die Ernüchterung, als realisiert wurde, die erträumten Gewinne kann es nicht geben, es handelte sich nur um Wunschdenken. Die Dot-Com-Blase platzte. Im Februar 2000 erhöhte die Fed die Zinsen auf 6,25 Prozent. Gleichzeitig kamen aber die ersten Zahlen über eine schwächelnde Wirtschaft ein. Die Zahlen im ersten Quartal zeigten, die Konsumenten kauften weniger und die Gewinne der Unternehmen sanken. Während die USA sich auf die nächste Wahl einstellte, fing das Kartenhaus an zusammen zu brechen. Am 12. April 2000 stürzte der Nasdaq-Index um 386 Punkt ab, der grösste Absturz in der Geschichte. Wall Street verlor fast ein Viertel seines Wertes. Der Boom der 90-Jahre wurde zu einem gigantischen Bust Anfang 2000. Als Bush dann 2001 ins Amt kam, hatte der Aktienmarkt 60 Prozent seines Wertes verloren. Clintons „Wirtschaftswunder“ war nur auf einer riesigen Illusion aufgebaut.

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  • Die Panama-Papiere sind eine CIA-Operation

    Dienstag, 5. April 2016 , von Freeman um 08:00

    Die vergangenen Tage habe ich damit verbracht, die Informationen aus den Panama-Papieren und was die Medien daraus machen genau zu studieren. Mein Fazit vorweg, dieses „Durchsickern“ an vertraulichen Informationen der Anwaltskanzlei Mossack Fonseca an die Medien, genauer gesagt an die Sueddeutsche Zeitung, die von einem anonymen „Whistleblower“ stammen, betreffen hauptsächlich nur die deklarierten Feinde von Washington oder die Abhängigen und Werkzeuge des State Departments. Das alleine hat mein Misstrauen geweckt, was das Motiv hinter dieser Enthüllung ist und wer dahinter steckt.

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  • Wahlkampf: Faule Zahlenspiele mit atypischen Jobs

    geschrieben am 30. August 2013 von Joerg Wellbrock

    Lauter gute Nachrichten gehen derzeit durch die Mainstream-Medien. Zuletzt jubelte SPIEGEL Online darüber, dass die Zahl der atypischen Beschäftigungsverhältnisse seit Jahren erstmals zurückgehe. Sind wir also endlich am Ende der Krise angekommen? Hat die Bundesregierung womöglich doch einen guten Job gemacht? Wohl kaum, auch wenn es sich so anhört.

     

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  • Wahlkampf CDU 1999 – EURO

    „a) Muß Deutschland für die Schulden anderer Länder aufkommen?
    Ein ganz klares Nein! Der Maastrichter Vertrag verbietet ausdrücklich, daß die Europäische Union oder die anderen EU-Partner für die Schulden eines Mitgliedstaates haften. Mit den Stabilitätskriterien des Vertrags und dem Stabilitätspakt wird von vornherein sichergestellt, daß die Nettoneuverschuldung auf unter 3% des Bruttoinlandsprodukts begrenzt wird. Die Euro-Teilnehmerstaaten werden daher auf Dauer ohne Probleme ihren Schuldendienst leisten können. Eine Überschuldung eines Euro-Teilnehmerstaates kann daher von vornherein ausgeschlossen werden.“


  • Freunde…

    Geht der Wein aus, hört das Gespräch auf.
    Geht das Geld aus, bleiben die Freunde aus. (Rumänien)


  • Kredit

    „Ein Bankier ist ein Mensch, der seinen Schirm verleiht, wenn die Sonne scheint und der ihn sofort zurück haben will, wenn es zu regnen beginnt.“ (Mark Twain)


  • Geld…

    „Wenn ein Mensch behauptet, mit Geld lasse sich alles erreichen, darf man sicher sein, dass er nie welches gehabt hat.“ (Aristoteles Onassis)


  • Schlecker: Verdi setzt entlassene Mitarbeiter unter Druck

    von Sven Heymanns 3. April 2012

    Im Insolvenzverfahren bei Schlecker, in dessen Zuge bereits 11.000 Beschäftigte entlassen wurden, sind die Mitarbeiter mit einer Verschwörung der Schlecker-Familie, der Insolvenzverwaltung und Verdis konfrontiert. Nachdem eine Transfergesellschaft gescheitert ist, versucht die Dienstleistungsgewerkschaft alles, die Arbeiter daran zu hindern, ihre Rechte zu verteidigen.

    Von Anfang an deutete alles darauf in, dass die Gewerkschaft frühzeitig über die Insolvenz des Schlecker-Konzerns informiert war und sie zusammen mit der Unternehmensleitung geplant hatte. Verdi organisierte keinerlei Kampfmaßnahmen zur Verteidigung der Arbeitsplätze und beschränkte ihre Aktivitäten darauf, die Bundesländer aufzufordern, eine Bürgschaft für eine Transfergesellschaft zu unterzeichnen, in der die entlassenen Mitarbeiter für sechs Monate einen Teil ihres Lohns erhalten hätten und erst anschließend in die Arbeitslosigkeit entlassen worden wären.

     

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  • Die gefährlichste Bank der Welt

    von Karl Weiss

    Deutsche Bank

    Es muss schon etwas dran sein, wenn die japanische Finanzaufsicht eine Bank zur „gefährlichsten Bank der Welt“ kürt. Gemeint war die Deutsche Bank. Und gemeint war, sie habe das höchste Potential, beim nächsten Mal mit Summen in den Keller zu gehen, die nicht mehr bezahlbar sind. Da kommt es gelegen: Die deutsche Bank hat ihre Bilanz (Geschäftsbericht) zum Jahre 2011 veröffentlicht.

    Da muss ja nun einiges drinstehen, denn die Vorschriften für die Rechnungslegung sind noch nicht völlig aufgeweicht worden. Und da steht es:

    Das „harte“ Kernkapital der Bank, das ist also das, was sie auf die Waage legen kann, wenn da mal riesige Ausfälle kommen sollten,  beträgt 53,4 Mrd. Euro.

     

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