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  • Panama-Papiere – noch mehr Grund sich zu schützen

    Dienstag, 12. April 2016 , von Freeman um 17:00

    Die Veröffentlichung der Panama-Papiere zeigt auf, wie wichtig der Schutz von Daten durch Verschlüsselung wirklich ist. Die Anwaltskanzlei Mossack Fonseca sagt, sie ist das Opfer eines kriminellen Angriffs auf ihren E-Mail-Server durch eine ausländische Entität gewesen, wahrscheinlich von der technischen Expertise her eine staatliche Institution, also ein Geheimdienst. Die Partner der Kanzlei sagen, sie sind bestürzt, das niemand gesagt hat: „Hey, eine Straftat wurde begangen„, um an die Papiere zu gelangen. „Es ist jemand in unseren E-Mail-Server eingedrungen„, sagten sie und sie finden es unerhört, dass die Medien mit den gestohlenen und vertraulichen Daten hausieren gehen und falsche Schlüsse ziehen. Sie sind aber selber schuld, denn Mossack Forensa haben ihren Datenbestand nicht durch Verschlüsselung geschützt!!!

    Hier weiterlesen: Alles Schall und Rauch: Panama-Papiere – noch mehr Grund sich zu schützen


  • Holzauge sei wachsam!

    Jeder hat es, jeder nutzt es und jeder wird legal überwacht!

    Was auch immer du über deinen Computer tust, der große Bruder weiß ganz genau bescheid.

    Der Bruder ist groß und stark. Er hat auch einen Namen.

    Goooooooooooooooooooogle

    Letzendlich bist du nur eine Nummer. Eine Nummer mit vielen Stellen.

    Diese Nummer nennt sich IP-Adresse.

    Deine persönliche IP-Adresse kannst du über folgenden Link erfahren: www.wieistmeineip.de

    So ganz nebenbei erfährst du dein Betriebssystem, deinen Browser und aus welchem Land du dich ins Internet eingewählt hast.

    Der große Bruder kann etwas genauer sein.

    Aber das ist nicht alles.

    Zu deiner IP werden alle Daten gesammelt. Wonach du gesucht hast, welche Seiten du wie lange angesehen hast, wann, usw.

    So kann der große Bruder zu der IP Adresse ein ziemlich genaues Profil erstellen.

    Wenn du auch noch deine E-Mails abrufts, ist deine Identität aufgedeckt.

    Ein Beispiel hierzu von AOL:

    2006 konnten man über 650.000 AOL Usern öffentlich im Internet die Surfdaten einsehen.

    Über folgenden Link kannst du solch eine Sammlung für den User 301115 einsehen: User 301115

    Folgende Informationen kannst du dieser Liste entnehmen. Wo, wann, wonach…

    Vermutlich ist der User ein „ER“, da er auch nach nackten Frauen (Lindsay Lohan) gesucht hat und auf einigen Pornografischen Seiten war.

    Und das war 2006…

    Heute sind wir noch ein Stück weiter.

    Aber dieser Schnüffelei ist man nicht hilflos ausgeliefert.

    Eine neue Meta Suchmaschine mit dem Namen Ixquick schafft abhilfe.

    Jeden Suchbegriff, welchen du bei Ixquick eingibst, wird bei den Etablierten Suchseiten, wie Google gesucht und das Ergebnis wird auf der Seite von Ixquick wiedergegeben.

    Google bekommt aber nur die IP-Adresse von Ixquick mitgeteilt und Ixquick speichert deine IP-Adresse nicht ab.

    Aber das ist noch nicht alles.

    Unter den Suchergebnissen bei Ixquick findest du einen Link mit „Proxy“. Wenn du darauf klickst surfst du mit der IP-Adresse von Ixquick und damit anonym.

    Dies kannst du ganz einfach testen. Gehe auf www.wieistmeineip.de und merke deine IP-Adresse.

    Und nun mache das Gleiche über Ixquick, indem du hier im Suchfeld nach wieistmeineip.de suchts und auf der Ergebnissliste über den Link Proxy die selbe Seite besuchst.

    Also, Holzauge sei wachsam!